Plädoyer für die Wanne

Badewanne im Grünen

Der Trend ist eindeutig: Duschen, vor allem bodenebene, haben der guten alten Badewanne den Rang abgelaufen. Fast im gleichen Mass, wie die einen in der Beliebtheitsskala zulegen, sinken die anderen in der Gunst des Publikums.

Dabei kann eigentlich kein anderes Sanitärprodukt der Badewanne das Wasser reichen. Sie ist das Sinnbild der Wellnessoase, verkörpert die Körperpflege sozusagen in Reinkultur. Kleopatra badete in Milch, sie duschte sich nicht damit.

Wer nicht Kleopatra heisst und nur ein Badezimmer besitzt, fährt mit dem Klassiker – Wanne mit Duschbrause und Duschabtrennung – sicher richtig. Bei mehr Platz fällt die Qual der Wahl natürlich weg und man kann auch über eine frei stehende Badewanne nachdenken.

Aber Achtung: Mehr Platz sollte nicht dazu verleiten, eine grössere Wanne zu wählen. Es ist kein Zufall, dass die Standardwannengrösse meist 175 mal 70 oder 75 Zentimeter beträgt. Denn die Badewanne sollte auf die eigene Körpergrösse angepasst werden und wie ein Schuh sitzen.

Bleibt ein Detail zu beachten, auf lange Sicht garantiert ein wichtiges: die Ablaufbetätigung. Beim Probesitzen (so wichtig wie das Anprobieren neuer Schuhe) gilt es darauf zu achten, dass diese auf keinen Fall im Weg ist und das Badevergnügen trüben könnte.