Kleiner Grundriss, na und?

Skizze eines kleinen Badezimmergrundrisses

Studien zeigen: Das Badezimmer ist einer der bevorzugten Orte, um abzuschalten und Energie zu tanken. Sie belegen aber auch, dass ein durchschnittliches Bad nicht einmal 7 m² misst. Wenn da neben dem Nötigsten noch ein Wohlfühlbereich Platz finden soll, wird’s eng. Traumbad ade? Nicht unbedingt. Auch wenn das eigene Bad nicht an die Dimensionen der Badelandschaften aus Hochglanzmagazinen heranreicht, gibt es immer Mittel und Wege, ein Gefühl von Grosszügigkeit und Behaglichkeit zu erzeugen.

Die Kunst liegt darin, rein funktionale Elemente auf ein Minimum zu reduzieren. Dinge wie Spülkasten, Siphon und dergleichen gilt es, zum Verschwinden zu bringen. Halb- oder raumhohe Installationswände leisten diese Arbeit. In ihnen lässt sich nicht nur die Technik verstecken – als Raumteiler sorgen sie auch für klare Verhältnisse und bringen damit das gewisse (Wohlfühl-)Extra ins Spiel. Zum Beispiel lässt sich mit ihnen auf kleiner Fläche ein behaglicher Nassbereich gestalten, in den man sich entspannt zurückziehen kann. Platz geht somit nicht verloren, im Gegenteil: An der Vorderseite wird ein wandhängendes WC befestigt, das hier eine besonders gute Figur macht.