Badenixe oder Duschfan

Wasser? Ja, gerne! Aber wie soll das warme Nass mit unserer Haut in Berührung kommen? Bei der Frage «Baden oder duschen?» scheiden sich die Geister. Während die einen auf das Vollbad schwören, sind andere überzeugt, dass es nichts Besseres gibt, als zu duschen. Was aber ist besser für Mutter Natur? Und was ist hautschonender?

Vollbad oder Duschvergnügen, was ist wann sinnvoll?

Der Umwelt zuliebe

Glaubt man den gängigen Statistiken, ist Duschen bis zu dreimal wassersparender als ein Vollbad. Um eine Badewanne zu füllen, braucht man im Schnitt 150 Liter Wasser. Während einer fünfminütigen Dusche hingegen lässt man – abhängig vom Duschkopf und der Duschdauer – in der Regel maximal 50 Liter aus der Leitung. Wer sparsam mit dem Wasser umgeht, kommt bereits mit 30 Litern zurecht. Selbstverständlich wird dann die Dusche beim Einseifen abgestellt. Übrigens: Duschen ist auch günstiger für den Geldbeutel. Bei einem Vollbad gibt man im Schnitt fünf Mal so viel für Trink- und Abwasserkosten aus wie bei einem normalen Duscherlebnis.

Der Haut zuliebe

Grundsätzlich gilt: Eine kurze Dusche ist schonender für die Haut als ein langes Vollbad – den Aspekt der Badezusätze einmal ausgenommen. Ist die Haut gesund, kann man problemlos täglich duschen, ohne ihr zu schaden. Man sollte jedoch davon absehen, mehrmals täglich sowie sehr heiss oder sehr lange zu duschen – insbesondere wenn man zu trockener Haut neigt. Dies strapaziert den natürlichen Schutzmantel der Haut unnötig.

Fazit

Eine kurze Dusche ist in der Regel gesünder für die Haut und ressourcenschonender für die Umwelt. Hat man im Winter jedoch Lust auf ein wärmendes Vollbad, ist dies sicherlich auch hin und wieder in Ordnung. Wie immer gilt: alles in Massen!