Metallverbundrohre in neuem Kleid

Hohe Werkstoffkompetenz

Sanitärtechnische Produkte müssen jahrzehntelang einwandfrei funktio-nieren. Deshalb misst Geberit der Wahl des bestmöglichen Werkstoffs sehr hohe Bedeutung bei und geht in den eigenen Labors systematisch
bis an die Grenzen – und darüber hinaus.

1850 entdeckte der Erfinder Charles Goodyear ein Verfahren, um aus Naturkautschuk und Schwefel einen Hartgummi herzustellen. Aus diesem Material, anfänglich Ebonit (der Name spielt auf Ebenholz an) genannt, liessen sich Dinge wie Klaviertasten, Tabakpfei-fen oder Telefonhörer fertigen. Es handelte sich um den ersten industriell einsetzbaren Kunststoff.

Heute stehen den Kunststofftechnologen und Produktentwicklern sprichwörtlich Tau-sende von verschiedenen Werkstoffen zur Verfügung. Etliche davon werden laufend weiter entwickelt und optimiert, so auch Polyethylen, ein wichtiger Kunststoff aus der Klasse der Thermoplaste.

Geberit bewertet fortlaufend die in seinen Produkten eingesetzten Werkstoffe und hat sich nach mehrjährigen und umfangreichen Prüfungen dazu entschlossen, für die Metall-verbundrohre zukünftig anstelle von PE-Xb neu PE-RT zu verwenden. Auf diese Weise kann weiterhin ein Höchstmass an Qualität gewährleistet und darüber hinaus der ökologische Fussabdruck verkleinert werden.

Hohe Anforderungen

In der Sanitärtechnik ist die Lebensdauer eines Werkstoffes eines der wichtigsten Auswahlkriterien überhaupt. So müssen beispielsweise Kunststoff- und Metallver-bundrohre für Trinkwasserleitungen in Gebäuden ein sehr anspruchsvolles Pflichtenheft nach ISO-Norm erfüllen.

Nachdem die Metallverbundrohre mit dem neuen Werkstoff PE-RT II von den Zulas-sungsstellen grünes Licht erhalten haben, werden künftig die Innen- und die Aussenschicht der Geberit Metallverbundrohre aus diesem neuen Werkstoff hergestellt.

Die Umstellung startet in den Dimensionen 16-26 und sollte bis Ende 2015 über alle Dimensionen abgeschlossen sein.

  • Die neuen Rohre (Mepla, MeplaTherm und PushFit Metallverbundrohre) werden exakt wie die alten Rohre verwendet. Dementsprechend kommen dieselben Temperaturbereiche, Fittings, Pressbacken sowie dasselbe Werkzeug zur Anwendung. Auch die Artikelnummern und Preise bleiben unverändert.
  • Die neuen Rohre verfügen zudem über dieselben Zulassungen wie ihre Vorgänger und lassen sich innerhalb derselben Installation problemlos miteinander kombinieren.