Interview

Daniel Irányi und Tom Stäubli vom Zürcher Designbüro Tribecraft.

  • Daniel Irányi
  • Tom Stäubli

Perfektes Zusammenspiel von Form, Funktionalität und Qualität

Daniel Irányi und Tom Stäubli vom Zürcher Designbüro Tribecraft haben die Geberit Monolith Produktfamilie entworfen. Im Interview erläutern sie die Besonderheiten der neuen Sanitärmodule.

Der Geberit Monolith ist eine Innovation und ein Novum im Badbereich. Was war für Sie bei der Konzeption die grösste Herausforderung?
Daniel Irányi: Wir wollten die im Bad vorhandenen Raumstrukturen mit dem Monolith aufbrechen. Spülkasten, Waschtisch und Bidet sollen eine neue Rolle spielen. Deshalb haben wir den Monolith völlig neu positioniert. In diesem Produkt ist die perfekte Vereinigung von Form, Funktionalität und Qualität gelungen.

Monolith für den Waschtisch, für das WC und für das Bidet

„Zusammen mit dem Monolith spielen Waschtisch, Spülkasten und Bidet eine neue Rolle.“
Tom Stäubli


Was hat Sie zu der speziellen Monolith-Form inspiriert?
Der Monolith nimmt sich gestalterisch stark zurück. Man kann mit ihm aber dennoch auch formstarke Akzente im Bad setzen. Um dies zu erreichen, haben wir lange an den Proportionen gearbeitet und gefeilt. Wir haben darauf geachtet, dass der Monolith die Keramiken jeweils sauber umfliessen kann. Das Gesamtvolumen und die Glasfläche müssen in sich stimmig sein.

Wie ergänzen sich die Monolith Badezimmermodule?
Tom Stäubli: Bei den Modulen handelt es sich um eine Produktfamilie. Aber genauso, wie die Mitglieder in einer richtigen Familie nicht alle gleich aussehen, zeichnen sich auch die einzelnen Sanitärmodule durch ihre charakteristischen Unterschiede aus. Je nach Produkt übernehmen sie eine andere Aufgabe, und ihr Design soll dies jeweils widerspiegeln.

Daniel Irányi: Man kann mit den Monolithen spielen. Jedes einzelne Produkt muss aber auch für sich allein funktionieren. Die Geberit Monolith Sanitärmodule sind architektonische Elemente im Raum, vor denen andere Produkte wie der Waschtisch oder die WC-Keramik glänzen können. Zu Schwarz und Weiss ist mit der Farbe Umbra ein warmer Graubraunton hinzugekommen.

„Umbra lässt sich mit warmen Farbtönen kombinieren und setzt einen Akzent im Bad.“
Tom Stäubli


Warum haben Sie sich gerade für diese Farbe entschieden?
Tom Stäubli: Schwarz und Weiss sind monochrome Farben, die sich zwar für viele Situationen eignen, aber nicht unbedingt für ein warmes Umfeld. Umbra lässt sich hingegen insbesondere mit warmen Farbtönen und Holz sehr gut kombinieren. Mit Umbra kann man aber auch in einem monochromen Bad durch den warmen Farbton einen Akzent setzen und dieses dadurch aufwerten.